Ablauf eines Kündigungsschutzprozesses

Wenn Mitarbeiter zu Unrecht gegen eine Kündigung vorgehen, verhelfe ich Ihnen auf Arbeitgeberseite gern zu Ihrem Recht.


Nach der Klageeinreichung durch den Arbeitnehmer steht zunächst ein sogenannter Gütetermin an. In diesem ist Ihre Anwesenheit nicht erforderlich. Sie dürfen aber natürlich gerne an dem Termin teilnehmen, wenn Sie das möchten.


In dem Termin wird zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer die Möglichkeit einer gütlichen Einigung erörtert. Natürlich unter Einbeziehung des Gerichts und der vorläufigen rechtlichen Einschätzung der Richterin oder des Richters.


Kommt eine Einigung in diesem Termin nicht zustande, muss jede Partei schriftlich die Gründe vortragen, die aus ihrer Sicht zu der Kündigung geführt haben oder die gegen eine wirksame Kündigung sprechen. Hierfür setzt das Gericht jeder Partei eine jeweils eigene Frist.


Hier ist meistens zuerst der Arbeitgeber gefragt. Er hat darzulegen und Beweismittel anzugeben, warum eine Kündigung wirksam ausgesprochen werden konnte. Natürlich ist auch zu anderen Punkten Stellung zu nehmen, soweit diese im Streit stehen. So z. B. zum Zugang der Kündigung, zur Berechnung der Kündigungsfrist etc.


Der Arbeitnehmer nimmt hierzu dann Stellung und legt seine Sichtweise der Dinge bzw. Seine Rechtsauffassung dar.


Danach gibt es dann einen zweiten Gerichtstermin. In diesem werden dann eventuell auch Zeugen gehört. Nach dem zweiten Termin kann das Gericht dann seine Entscheidung treffen, wenn z.B. nicht noch weitere Zeugen gehört werden müssen.

Gerne bespreche ich mit Ihnen den Ablauf, wie er sich voraussichtlich für Sie gestalten wird und vertrete Ihre Rechte vor Gericht.

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